{"id":2890,"date":"2023-02-03T09:25:19","date_gmt":"2023-02-03T09:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/potenzguru.co\/guru\/?page_id=2890"},"modified":"2023-02-03T09:25:19","modified_gmt":"2023-02-03T09:25:19","slug":"vitamin-d","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/potenzguru.co\/de\/vitamin-d\/","title":{"rendered":"Vitamin D"},"content":{"rendered":"<div id=\"content\" class=\"col-sm-9\">\n<h1>Vitamin D &#8211; das Sonnenvitamin f\u00fcr starke Knochen<\/h1>\n<div class=\"inner\">\n<h3>Inhalt<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/potenzguru.co\/vitamin-d#1\">1. Was sind Vitamine im Allgemeinen und Vitamin D im Besonderen?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/potenzguru.co\/vitamin-d#2\">2. Wozu ben\u00f6tigt der K\u00f6rper Vitamin D?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/potenzguru.co\/vitamin-d#3\">3. Woher bekommt unser K\u00f6rper Vitamin D?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/potenzguru.co\/vitamin-d#4\">4. Was geschieht bei einem Vitamin-D-Mangel?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/potenzguru.co\/vitamin-d#5\">5. Kann der K\u00f6rper auch zu viel Vitamin D bekommen?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/potenzguru.co\/vitamin-d#6\">6. Ist Vitamin D als Nahrungserg\u00e4nzungsmittel sinnvoll?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/potenzguru.co\/vitamin-d#7\">7. Worauf sollte man beim Kauf eines Vitamin D-Pr\u00e4parates achten?<\/a><\/p>\n<h2 id=\"1\">Was sind Vitamine im Allgemeinen und Vitamin D im Besonderen?<\/h2>\n<p>Vitamine sind organische Verbindungen, die f\u00fcr den Menschen zu den sogenannten essentiellen Stoffen geh\u00f6ren. Essentielle Stoffe sind Verbindungen, die ein Organismus zum Leben ben\u00f6tigt, aber nicht selbst oder nur teilweise synthetisieren kann. Das bedeutet, es muss von au\u00dfen zugef\u00fchrt werden, zum Beispiel durch die Nahrung.<\/p>\n<p>Vitamine sind nicht f\u00fcr jeden Organismus essentiell, denn Pflanzen sind dazu in der Lage alle f\u00fcr sie notwendigen Vitamine selbst zu synthetisieren.<\/p>\n<p>Der menschliche K\u00f6rper ist allerdings in der Lage dazu die Vorstufe eines Vitamins (Provitamin genannt) aufzunehmen und anschlie\u00dfend im K\u00f6rper in ihre Wirkform umzuwandeln.<\/p>\n<p>Anders als Saccharide (Zucker) \u00fcbernehmen Vitamine nicht die Funktion eines Energietr\u00e4gers im K\u00f6rper, sondern sind vor allem ma\u00dfgeblich an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt. So braucht der Mensch Vitamine um andere lebenswichtige Stoffe wie Proteine, Kohlenhydrate oder Mineralstoffe zu verwerten. Sie sind somit indirekt ein Teil der Energiegewinnung des K\u00f6rpers.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus st\u00e4rken sie auch noch das Immunsystem, daher greifen viele Menschen bei Anzeichen einer Erk\u00e4ltung als allererstes zu Vitaminpr\u00e4paraten. Au\u00dferdem sind sie unverzichtbar f\u00fcr den Zellaufbau, den Aufbau von Blutk\u00f6rperchen, Z\u00e4hnen und Knochen.<\/p>\n<p>Im Laufe der Zeit hat man festgestellt, dass es nicht das eine Vitamin gibt, das alles kann, sondern dass es eine Vielzahl von Vitaminen gibt, die alle unterschiedliche Funktionen innerhalb des K\u00f6rpers erf\u00fcllen. Sie wurden erst nach und nach entdeckt und mit Buchstaben bezeichnet.<\/p>\n<p>Allgemein kann man zwischen fettl\u00f6slichen (lipophilen) und wasserl\u00f6slichen (hydrophilen) Vitaminen unterscheiden. Zu den fettl\u00f6slichen Vitaminen z\u00e4hlen die Vitamine A,D,E und K und zu den wasserl\u00f6slichen Vitaminen s\u00e4mtliche B-Vitamine und Vitamin C.<\/p>\n<p>Vitamin D als fettl\u00f6sliches Medikament konnte erstmals 1918 aus Fischleber\u00f6l isoliert werden. Das &#8220;D&#8221; in der Bezeichnung Vitamin D gibt keinerlei R\u00fcckschluss auf dessen Funktion. Die Bezeichnung nach Gro\u00dfbuchstaben des Alphabets und teilweise angeh\u00e4ngten Zahlen wurde 1913 eingef\u00fchrt und richten sich eher nach dem Entdeckungsdatum oder der biochemischen Zusammengeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n<p>Vitamin D hat allerdings einen weiteren Namen, dieser lautet Cholecalciferol.<\/p>\n<p>Es geh\u00f6rt zu den Secosteroiden, dies ist eine Gruppe chemischer Verbindungen, die sich von den Steroiden ableiten lassen.<\/p>\n<p>Von einigen offiziellen Stellen wird Vitamin D jedoch nicht mehr zu den Vitaminen gez\u00e4hlt, sondern zu den Hormonen. Diese Eingruppierung ist allerdings sehr vage, auch wenn tats\u00e4chlich das Vitamin D3 die Funktion eines Prohormons innehat und somit funktional den Hormonen zugerechnet werden kann.<\/p>\n<p>Die Zuordnung als Hormon entstand daher, dass Vitamin D, obwohl Vitamine eigentlich als essentielle Stoffe nicht selbst synthetisiert werden k\u00f6nnen, durchaus vom menschlischen K\u00f6rper hergestellt werden kann, wenn genug Sonnenlicht auf die Haut trifft, da das Provitamin bereits im K\u00f6rper zu finden ist.<\/p>\n<h2 id=\"2\">Wozu ben\u00f6tigt der K\u00f6rper Vitamin D?<\/h2>\n<p>Vitamin D ist lebensnotwendig, so viel ist bekannt, doch was macht Vitamin D genau, dass es derart wichtig f\u00fcr uns ist?<\/p>\n<p>Es ist an vielen Stoffwechselprozessen im menschlichen K\u00f6rper beteiligt. Besonders tr\u00e4gt es zur Aufnahme und Verwertung von Phosphor und Calcium bei. Daher ist es unerl\u00e4sslich f\u00fcr den Aufbau und Erhalt von Knochen und Z\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem unterst\u00fctzt es am Muskelaufbau beteiligt.<\/p>\n<p>Weitere spezifische Wirkbereiche sind bereits seit Jahren Gegenstand der Forschung, doch bis jetzt konnte nichts derart signifikant bewiesen werden wie der Einfluss auf das Skelett- und Muskelsystem.<\/p>\n<h2 id=\"3\">Woher bekommt unser K\u00f6rper Vitamin D?<\/h2>\n<p>Wie eigentlich alle Vitamine kann auch Vitamin D \u00fcber die Nahrung zugef\u00fchrt werden, doch der Vitamin-D-Gehalt ist in den meisten Lebensmitteln derart gering, dass die Versorgung des menschlichen K\u00f6rpers mit Vitamin D durch die Nahrungsmittel gerade einmal bis zu 20% ausmacht.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich vorhanden ist Vitamin D vor allem in Fettfischen wie Lachs, Matjes oder Aal, aber auch in Innereien, haupts\u00e4chlich der Leber, in Eiern und zu einem sehr geringen Anteil auch in Milchprodukten wie Butter, K\u00e4se oder Quark.<\/p>\n<p>In einer Studie konnte man jedoch zeigen, dass Zuchtpilze, die \u00fcber einige Stunden t\u00e4glich mit Sonnenstrahlung behandelt wurden, hohe Mengen an Vitamin D2 gebildet haben, die durchaus mit den Mengen in Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln mithalten konnten. Zu den untersuchten Pilzen geh\u00f6rten Champignons, Shiitake, Maitake und Shimeji.<\/p>\n<p>Mit einem erheblichen Anteil von bis zu 90% wird der Tagesbedarf an Vitamin D aber nicht aus der Nahrung, sondern durch die Sonneneinstrahlung gedeckt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend bei anderen Vitaminen auch das Provitamin extern zugef\u00fchrt werden muss und anschlie\u00dfend aber im K\u00f6rper umgewandelt werden kann, ist bei Vitamin D das Provitamin bereits im menschlischen K\u00f6rper vorhanden. Dieses Provitamin hei\u00dft 7-Dehydrocholesterol. Zur Synthetisierung reicht nun jedoch nicht das Provitamin allein. Verarbeitet werden kann es erst, wenn noch Sonnenlicht hinzukommt.<\/p>\n<p>Beim Menschen befindet sich das meiste 7-Dehydrocholesterol in den beiden untersten Schichten der Epidermis (Oberhaut), in der Basalschicht (Stratum basale) und der Stachelzellschicht (Stratum spinosum). In der Regel verf\u00fcgt der Mensch \u00fcber reichlich 7-Dehydrocholesterol.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Synthese des 7-Dehydrocholesterol sind die UV-B-Strahlen besonders relevant.<\/p>\n<p>Wenn UV-B-Strahlung in ausreichender Menge auf die Haut und damit auch das 7-Dehydrocholesterol trifft, wird dieses in einer fotochemischen Reaktion aufgebrochen und es entsteht das Pr\u00e4vitamin D3.<\/p>\n<p>Dieses Pr\u00e4vitamin D3 ist relativ instabil und wird im K\u00f6rper mittels einer Protonenverschiebung schnell in Vitamin D3 umgewandelt. Nun ist es f\u00fcr den K\u00f6rper als solches zu verwenden.<\/p>\n<p>Ist das Vitamin D3 jedoch im Blut angelangt, kann es mittels des Vitamin-D-bindenden Proteins (DBP) weiter zur Leber transportiert werden, wo es dann zu 25(OH)Vitamin D3 hydroxyliert wird. Dies stellt die Speicherform des Vitamin D3 dar.<\/p>\n<p>Sonnenstrahlen sind im Falle der Vitamin-D-Synthese jedoch nicht gleich Sonnenstrahlen. Wie bereits erw\u00e4hnt, sind f\u00fcr die Synthese ausschlie\u00dflich die UV-B-Strahlen wichtig.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus haben auch der Sonnenstand und die Hautbeschaffenheit Einfluss auf die Synthetisierung.<\/p>\n<p>Der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen sollte nicht zu gering sein, da ansonsten der Anteil an verwertbaren UV-B-Strahlen derart marginal ist, dass er kaum verwendet werden kann. Daher ist es f\u00fcr in Deutschland lebende Menschen selbst bei Sonnenschein im Winter \u00e4u\u00dferst schwierig auf eine ausreichende Vitamin-D-Produktion zu kommen, da selbst die Mittagssonne nicht hoch genug steht, um gen\u00fcgend UV-B-Strahlen zu liefern.<\/p>\n<p>Bei der Hautbeschaffenheit als Voraussetzung kommt es haupts\u00e4chlich auf die Farbe der Haut an. Je blasser die Haut ist, desto besser k\u00f6nnen die UV-B-Strahlen vom K\u00f6rper zur Vitamin-D-Synthese verwendet werden.<\/p>\n<p>Dabei sollte sich jedoch an Empfehlungen gehalten werden, wie lange man sich den Sonnenstrahlen aussetzt, denn ein \u00dcberschreiten dieser Zeit steigert nicht die Vitamin-D-Produktion, sondern erh\u00f6ht lediglich die Gefahr eines Sonnenbrandes und beugt der Gefahr eines Hautkrebses vor.<\/p>\n<p>Die ideale Aufenthaltsdauer im Sonnenlicht ist auch hier stark abh\u00e4ngig vom jeweiligen Hauttyp. Grunds\u00e4tzlich gilt: je blasser jemand vom Hauttyp ist, desto k\u00fcrzer sollte er sich in der Sonne aufhalten. Diese Ma\u00dfgabe zur Sonnenexposition richtet sich nach der minimalen Erythemdosis (MED). Diese bezeichnet die Menge an Sonnenlicht, ab der die Haut beginnt sich zu r\u00f6ten.<\/p>\n<p>Eine Empfehlung dahingehend lautet, dass man sich nur circa bis zur H\u00e4lfte der minimalen Erythemdosis exponieren sollte. Dies reicht also je nach Hauttyp von f\u00fcnf Minuten bis zu einer Stunde.<\/p>\n<p>Generell lassen sich einige Dinge im Umgang mit Sonnenlicht zusammenfassen.<\/p>\n<p>Eine Ganzk\u00f6rperbestrahlung ist am effektivsten, doch auch eine Bestrahlung des Gesichts, der H\u00e4nde und Unterarme von einer Viertelstunde unter optimalen Bedingungen kann den Bedarf an UV-B-Strahlung decken.<\/p>\n<p>Fenster absorbieren die UV-B-Anteile fast zur G\u00e4nze und auch Sonnencreme kann die Aufnahme von UV-B stark hemmen.<\/p>\n<p>Ein Besuch im Solarium ersetzt ein Sonnenbad nicht, da die Strahlen im Solarium fast ausschlie\u00dflich aus UV-A-Strahlen bestehen.<\/p>\n<p>Dunkelh\u00e4utigen Menschen f\u00e4llt es zumeist schwerer eine ausreichende Menge an UV-B-Strahlung aufzunehmen, da sie durch eine gro\u00dfe Menge an Melanin davor gesch\u00fctzt sind.<\/p>\n<p>Melanin wird bei der Braunf\u00e4rbung der Haut auch bei anderen Menschen gebildet. Es soll uns vor einer Vitamin-D-Intoxikation sch\u00fctzen, also einer \u00fcbersteigerten Menge an Vitamin D im K\u00f6rper.<\/p>\n<h2 id=\"4\">Was geschieht bei einem Vitamin-D-Mangel?<\/h2>\n<p>Ein Vitamin-Mangel wird als Hypovitaminose bezeichnet. Um herauszufinden, ob und wann ein Vitamin-D-Mangel vorhanden ist, muss man zuerst wissen, wie viel Vitamin D der menschliche K\u00f6rper t\u00e4glich ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Die Dosisempfehlung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung liegt bei bis zu 20 \u00b5g pro Tag f\u00fcr einen Erwachsenen oder umgerechnet 800 IE. Bei Kindern liegt die Empfehlung bei circa 10 \u00b5g.<\/p>\n<p>Im Sommer ist es h\u00e4ufig \u00fcberhaupt kein Problem die empfohlene Tagesdosis zu erreichen. Im Winter jedoch kommt es gerade in den h\u00f6heren Breitengraden zu einem saisonalen Vitamin-D-Mangel. Die Sonne ist zu selten da und die UV-B-Strahlung zu schwach.<\/p>\n<p>Der K\u00f6rper ist zwar dazu in der Lage Vitamin D in Form des 25(OH)Vitamin D3 in der Leber zu speichern, doch meistens reicht der Speicher nicht f\u00fcr den ganzen Winter oder sogar den Herbst aus.<\/p>\n<p>Studien konnten zeigen, dass die gespeicherten Vorr\u00e4te selbst bei einem nicht deutlich gesteigerten Verbrauch manchmal schon nach einem Monat ersch\u00f6pft sind.<\/p>\n<p>Daher kann prinzipiell jeder von einem Vitamin-D-Mangel betroffen sein, zumindest von einem saisonalen, doch es gibt einige Risikogruppen, die wesentlich eher Gefahr laufen einen Mangel und die daraus resultierenden Folgen zu erleiden als andere und das auch g\u00e4nzlich unabh\u00e4ngig der Jahreszeit.<\/p>\n<p>Diese Risikogruppen werden im Folgenden n\u00e4her beleuchtet und die Ursache ihres Mangels erl\u00e4utert und anschlie\u00dfend betrachten wir im Einzelnen die Folgen, die ein Vitamin-D-Mangel mit sich bringen kann.<\/p>\n<p><strong>Senioren:<\/strong><\/p>\n<p>Senioren geh\u00f6ren eigentlich bei jedem Krankheitsbild zur Risikogruppe, da das Alter einen anf\u00e4lliger und schw\u00e4cher macht. Im Falle eines Vitamin-D-Mangels liegt es bei \u00e4lteren Menschen daran, dass die Haut nicht mehr in dem Ma\u00dfe dazu in der Lage ist Vitamin D zu synthetisieren wie in jungen Jahren. Dar\u00fcber hinaus halten sich Senioren zumeist innerhalb ihrer Wohnung oder ihres Hauses auf, da ihnen das Gehen schwerer f\u00e4llt oder gar unm\u00f6glich ist.<\/p>\n<p><strong>Gestillte S\u00e4uglinge:<\/strong><\/p>\n<p>Ein Vitamin-D-Mangel tritt im S\u00e4hglings- und Kindesalter prinzipiell schon relativ h\u00e4ufig auf, doch gestillte S\u00e4uglinge sind dabei zum Teil besonders gef\u00e4hrdet, denn Muttermilch enth\u00e4lt von vornherein nicht besonders viel Vitamin D. Wenn nun aber die Mutter bereits einen Vitamin-D-Mangel hat, sinkt der Gehalt in der Muttermilch noch weiter und der S\u00e4ugling erleidet einen eklatanten Mangel. Deshalb sind viele Folgemilch-Produkte mit Vitamin D angereichert und es gibt spezielle Nahrungserg\u00e4nzungspr\u00e4parate f\u00fcr S\u00e4uglinge, um den Tagesbedarf zu decken. Bei S\u00e4uglingen gilt ein ausgeglichener Vitamin-D-Haushalt gleichzeitig als Rachitisprophylaxe, da man einen Zusammenhang zwischen dem geh\u00e4uften Auftreten einer Rachitis bei Kindern und ihrem Vitamin-D-Mangel feststellen konnte.<\/p>\n<p><strong>Dunkelh\u00e4utige Menschen:<\/strong><\/p>\n<p>Wie bereits zuvor festgestellt, sind sehr helle Hauttypen am schnellsten dazu in der Lage Vitamin D mit der geringsten Aufenthaltsdauer in der Sonne zu synthetisieren. Je dunkler der Hauttyp ist, desto l\u00e4nger muss er sich in der Sonne aufhalten, dies kann bis zu zwei Stunden sein.<\/p>\n<p>Besonders gef\u00e4hrdet sind dunkelh\u00e4utige Menschen, die in den h\u00f6heren Breitengraden wohnen wie zum Beispiel in Deutschland. Die Qualit\u00e4t der Sonnenstrahlen ist mit denen in s\u00fcdlicheren Breitengraden nicht zu vergleichen. Durch einen relativ tiefen Stand der Sonne sind die Strahlen nicht in hohem Ma\u00dfe UV-B-haltig und damit wenig geeignet zur Vitamin-D-Synthese. In den Herbst- und Wintermonaten wird dieses Problem dann noch gravierender.<\/p>\n<p><strong>Menschen, vor allem Kinder, mit nicht ausreichender Sonnenexposition:<\/strong><\/p>\n<p>Vitamin D ben\u00f6tigt die Sonne, daher ist es schl\u00fcssig, dass Menschen, die eine geringe Sonnenexposition haben, zu einem Vitamin-D-Mangel neigen. Der Grund f\u00fcr eine verminderte Sonnenexposition kann vielf\u00e4ltig sein. Bei Erwachsenen ist es zumeist der Beruf oder es sind die Freizeitaktivit\u00e4ten, die eher in den Innenr\u00e4umen stattfinden. Kinder sollten eigentlich generell viel Zeit an der frischen Luft verbringen, doch manchmal ist das nicht m\u00f6glich oder von den Kindern selbst nicht gewollt. Da die Vitamin-D-Synthese bei Kindern aber noch nicht so ausgebildet ist wie bei Erwachsenen, ben\u00f6tigen sie eine erh\u00f6hte Menge an Sonnenlicht. Wird also nicht regelm\u00e4\u00dfig Zeit in der Sonne verbracht, geschieht ein Mangel schnell. Bei Kindern ist dabei besonders zu beachten, dass neben der Synthese auch die Speicherfunktion noch nicht so funktionsf\u00e4hig ist wie bei einem Erwachsenen und daher schlechter ein Depot angelegt werden kann f\u00fcr Zeiten, in denen man keine Sonnenstrahlen zu Gesicht bekommt.<\/p>\n<p><strong>Fettleibige Personen oder welche mit einem Magenbypass:<\/strong><\/p>\n<p>Bei adip\u00f6sen Personen steigt mit Zunahme des Gewichtes auch das Risiko eines Vitamin-D-Mangels. Zwar ist bei diesen Personen die Synthese des Vitamins selbst nicht gehemmt, doch der 25(OH)Vitamin-D3-Gehalt im Blut ist meistens deutlich erniedrigt. Das liegt daran, dass adip\u00f6sen Personen einen deutlich h\u00f6heren Anteil an Unterhautfettgewebe besitzen, in denen sich das Vitamin D anreichert. Damit fehlt es jedoch im Blutkreislauf und kann nicht effektiv genutzt werden.<\/p>\n<p>Auch Menschen, die ihre Adipositias eventuell mit einem Magenbypass angehen, laufen Gefahr einen Vitamin-D-Mangel zu erleiden. Bei einer solchen OP wird ein Teil des D\u00fcnndarms, genauer gesagt das Duodenum, abgeklemmt, doch genau dort findet die Resorption des Vitamins statt.<\/p>\n<p>Diese beiden Risikoguppen ben\u00f6tigen bei Nahrungserg\u00e4nzungsmittels eine besonders hohe Dosis an Vitamin D, die eventuell im Laufe der Zeit angepasst werden kann.<\/p>\n<p><strong>Personen mit entz\u00fcndlichen, meist chronischen, Darmerkrankungen:<\/strong><\/p>\n<p>Vitamin D geh\u00f6rt zu den fettl\u00f6slichen Vitaminen. Das bedeutet, dass es zur Aufnahme \u00fcber den D\u00fcnndarm Fett ben\u00f6tigt, welches es normalerweise ganz nat\u00fcrlich \u00fcber die Nahrung aufnimmt. Menschen, die an entz\u00fcndlichen und chronischen Darmerkrankungen leiden, haben da oftmals Einschr\u00e4nkungen in dieser F\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Diese Erkrankungen schr\u00e4nken im Allgemeinen die Nahrungsverwertung ein und dadurch auch die Resorption wichtiger Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind daher besonders h\u00e4ufig von Hypovitaminosen betroffen. Bei den Betroffenen kommt hinzu, dass sie aufgrund einer Ern\u00e4hrungsumstellung auch noch auf nat\u00fcrlichem Wege weit weniger Vitamin D zu sich nehmen.<\/p>\n<p>Zu diesen Erkrankungen geh\u00f6ren vor allem Morbus Crohn, Colitis ulcerosa (diese beiden Erkrankungen \u00e4hneln sich in ihrer Symptomatik besonders stark) sowie Z\u00f6liakie und Mukoviszidose. Aber auch Personen, die einmal eine Gastrointestinale Blutung (Magen- oder Darmblutung) oder einen Ileus (Darmverschluss) erlitten haben, k\u00f6nnen Probleme haben. Im Rahmen einer Operation dieser Erkrankung wird in nicht seltenen F\u00e4llen ein Teil des Darms entfernt. Ist das Duodenum betroffen ist auch bei diesen Menschen die Resoprtionsf\u00e4higkeit stark herabgesetzt bis nicht mehr vorhanden.<\/p>\n<p><strong>Personen mit Lebersch\u00e4digung:<\/strong><\/p>\n<p>Personen mit Lebersch\u00e4digung sind auf ganz andere Weise betroffen als bei den meisten anderen Erkrankungen. Die Leber ist weder f\u00fcr die Synthese des Provitamins zu Vitamin D verantwortlich, noch muss es Vitamin D resorbieren.<\/p>\n<p>Die Leber ist der Speicherort unseres K\u00f6rpers.<\/p>\n<p>In der Leber wird das Vitamin D in seine Speicherform 25(OH)Vitamin D3 umgewandelt und kann anschlie\u00dfend bei Bedarf aus der Leber in den Blutkreislauf abgegeben werden.<\/p>\n<p>Ist die Leber nun vorerkrankt, zum Beispiel durch eine Leberzirrhose oder Zysten, leidet nicht nur die Umwandlung des Vitamins, sondern auch dessen Speicherung. So k\u00f6nnen diese Menschen ein Depot an Vitamin D anlegen und in sonnenarmen Zeiten auf keinerlei Reserven zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p><strong>Sportler:<\/strong><\/p>\n<p>Bei Sportlern liegt der Mangel f\u00fcr gew\u00f6hnlich an der erh\u00f6hten k\u00f6rperlichen Ert\u00fcchtigung. Sport verbraucht eine Menge N\u00e4hr- und Mineralstoffe sowie Vitamine. Dieser besonders hohe Verbrauch l\u00e4sst sich nicht durch die Nahrung ausgleichen, vor allem wenn es sich um Indoor-Sportarten handelt. Aber auch ein mehrst\u00fcndiges Sonnenbad ist nicht die L\u00f6sung des Problems, da auch dort die Synthesekapizit\u00e4t wie vorher erw\u00e4hnt physiologisch begrenzt ist.<\/p>\n<p>Die Risikogruppen f\u00fcr einen Vitamin-D-Mangel sind gro\u00df und ziemlich breit gef\u00e4chert, doch warum ist ein Mangel an Vitamin D \u00fcberhaupt so gravierend?<\/p>\n<p>Wie jeder andere Mangel auch, kann dieser k\u00f6rperliche Symptome hervorrufen.<\/p>\n<p>Das h\u00e4ufigste aber auch gleichzeitig unspezifischste Symptom ist eine allgemeine M\u00fcdigkeit und Abgeschlagenheit.<\/p>\n<p>Menschen, die unter einem Vitamin-D-Mangel leiden haben oftmals Schwierigkeiten, auch \u00fcber den Tag hinweg, richtig wach zu werden und eine gewisse Motivation zu entwickeln.<\/p>\n<p>Selbst leichte depressive Verstimmungen k\u00f6nnen als Folge auftreten. In der dunklen Jahreszeit ist dieses Ph\u00e4nomen vielen als &#8220;Winterblues&#8221; bekannt. Meistens wird dies auf die langen, dunklen Tage geschoben, tats\u00e4chlich ist aber die fehlende Sonne verantwortlich. Dadurch entsteht ein Vitamin-D-Mangel, der nach kurzer Zeit auch nicht mehr durch unseren Speicher ausgeglichen werden kann.<\/p>\n<p>Eine sehr konkrete Symptomatik liegt in der Wirkung auf Knochen und Muskeln. Ein Vitamin-D-Mangel f\u00fchrt h\u00e4ufig zu Knochen- und Muskelschmerzen bis hin zur Muskelschw\u00e4che (Myoptahie) und Knochenbr\u00fcchen (Frakturen).<\/p>\n<p>Dies ist haupts\u00e4chlich mit der Aufgabe des Vitamins zu begr\u00fcnden die Aufnahme von Calcium in eben diese K\u00f6rperpartien zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Neben solchen akuten Erkrankungen wie Knochenbr\u00fcchen kann ein Vitamin-D-Mangel auch zu langfristigen Sch\u00e4den f\u00fchren wie Knochenverformungen, die dann zum Beispiel am Knie zu ganzen Achsenverschiebungen innerhalb des K\u00f6rpers f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen durch mangelnde Mineralisation der Knochen Sch\u00e4den an den R\u00f6hrenknochen entstehen, die f\u00fcr die Knochenmarkbildung verantwortlich sind (dies nennt sich Diaphysenschaden), aber auch an den metaphys\u00e4ren Wachstumsfugen, was besonders im Kindesalter relevant es, da es zu Wachstums- und Knochensch\u00e4digungen f\u00fchren kann. Der Vitamin-D-Mangel kann im Erwachsenenalter jedoch ebenfalls zu dauerhaften Sch\u00e4den f\u00fchren, wie an der Wirbels\u00e4ule zu einer Skoliose (Seitenabweichung) oder einer Kyphose (Verkr\u00fcmmung nach au\u00dfen).<\/p>\n<p>Da besonders \u00e4ltere Menschen h\u00e4ufig von St\u00fcrzen und damit einhergehenden Knochenbr\u00fcchen betroffen sind, sollten diese regelm\u00e4\u00dfig ihren Vitamin-D-Spiegel \u00e4rztlich kontrollieren lassen, denn die Heilungsf\u00e4higkeiten sind ebenfalls eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Zwar liegt dann die Therapieempfehlung vor Vitamin-D-Pr\u00e4parate mit Calcium-Pr\u00e4paraten zu kombinieren, doch dies sollte nur mit \u00e4rztlicher R\u00fccksprache und Kontrolle erfolgen, da es Hinweise darauf gibt, dass eine Kombinationstherapie auch durchaus Nebenwirkungen nach sich ziehen kann.<\/p>\n<p>Mittlerweile werden viele Erkrankungen mit einem Vitamin-D-Mangel in Verbindung gebracht, doch in den meisten F\u00e4llen ist die Studienlage derart uneindeutig, dass die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung einen Zusammenhang lediglich als m\u00f6glich, nicht aber als erwiesen betrachtet.<\/p>\n<p>Dennoch werden folgend auch m\u00f6gliche Folgen aufgef\u00fchrt, nicht jedoch Erkrankungen, bei denen bis jetzt \u00fcberhaupt kein Bezug nachgewiesen werden konnte.<\/p>\n<p>Personen, die h\u00e4ufig unter Erk\u00e4ltungen leiden, k\u00f6nnen Vitamin D als Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahme nutzen, denn Vitamin D bietet einen Schutz vor Infektionen der Atemwege. Weitere Zusammenh\u00e4nge zwischen Vitamin D und Viruserkrankungen ist immer noch Gegenstand der Forschung.<\/p>\n<p>Eine Nahrungserg\u00e4nzung mit Vitamin D kann Haarausfall oder br\u00fcchigem Haar vorbeugen. Frauen geh\u00f6ren in diesem Fall zur ausgepr\u00e4gteren Risikogruppe.<\/p>\n<p>Der Haarausfall kann ebenfalls mit der Rachitis einhergehen, die besonders bei S\u00e4uglingen in Folge eines Vitamin-D-Mangels auftreten kann. Eine Sp\u00e4tfolge daraus kann zum Beispiel der kreisrunde Haarausfall (Alopecia Areata) sein.<\/p>\n<p>Die DGE stufte eine blutdrucksenkende Wirkung bei Hypertonie (Bluthochdruck) im Rahmen einer Vitamin-D-Supplementierung als m\u00f6glich ein. Weitere kardiovaskul\u00e4re Auswirkungen konnten bislang aber nicht nachgewiesen werden.<\/p>\n<p>Ein m\u00f6glicher Zusammenhang besteht au\u00dferdem zwischen einem Vitamin-D-Mangel und dem Risiko an einigen Autoimmunerkrankungen zu erkranken, die zum Teil auch eine genetische Komponente haben wie Multiple Sklerose, Diabetes mellitus Typ I oder systemischer Lupus.<\/p>\n<p>Weitere Erkrankungen, die nach Untersuchungen zumindest in Verbindung mit einer Unterversorgung an Vitamin D gebracht werden konnten sind:<\/p>\n<p>&#8211; Fibromyalgie (eine Erkrankung mit chronischen Schmerzen, Schlafst\u00f6rungen und Ersch\u00f6pfungssymptomatik)<\/p>\n<p>&#8211; Infektionskrankheiten (neben den oben benannten Atemwegsinfekten k\u00f6nnen auch schwerwiegendere Infektionen wie Tuberkulose darunter fallen)<\/p>\n<p>&#8211; Parodontitis (eine entz\u00fcndliche Erkrankung des Halteapparates der Z\u00e4hne, die zu einem Halteverlust und damit zu einem Zahnausfall f\u00fchren kann)<\/p>\n<h2 id=\"5\">Kann der K\u00f6rper auch zu viel Vitamin D bekommen?<\/h2>\n<p>Obwohl Vitamin D lebensnotwendig f\u00fcr den K\u00f6rper ist und Nahrungserg\u00e4nzungspr\u00e4parate keine direkten Nebenwirkungen aufweisen k\u00f6nnen, kann der K\u00f6rper dennoch mit Vitamin D \u00fcberdosiert werden. Dies ist bei so ziemlich allem der Fall, was im menschlichen K\u00f6rper vorhanden ist oder aber zugef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Zwar ist ein Mangel an Vitamin D deutlich verbreiteter und die Folgen wesentlich besser klassifiziert, aber auch zu viel Vitamin D ist sch\u00e4dlich.<\/p>\n<p>Eine \u00dcberdosierung eines Vitamins nennt man Hypervitaminose. In diesem Falle also eine Vitamin-D-Hypervitaminose.<\/p>\n<p>Bei den Zahlen einer gesundheitlich sch\u00e4dlichen Menge ist man sich nach wie vor unsicher und auch eine genaue Symptomatik konnte bis jetzt nicht bestimmt werden.<\/p>\n<p>Derzeit wird bei Erwachsenen eine Dosierung von 100 \u00b5g (4000 IE) als sicher angesehen.<\/p>\n<p>Eine Untersuchung bei menopausalen Frauen gab jedoch einen Hinweis darauf, dass Vitamin D in Kombination mit einer Calcium-Supplementierung die Gefahr von Nierensteinen erh\u00f6ht und die Nierengesundheit herabsetzt. Wird Calcium nicht gesondert zugef\u00fchrt, konnte diese Feststellung trotz hoher Dosen Vitamin D nicht festgestellt werden.<\/p>\n<p>Auf Packungsbeilagen wird zumeist eine \u00dcberdosierungsschwelle von 40.000 und 100.000 IE (entspricht 1000 bis 2500 \u00b5g) pro Tag angegeben. Dies gilt aber ausschlie\u00dflich f\u00fcr Erwachsene. Die Dosierungen, bei denen Sch\u00e4den bei S\u00e4uglingen und Kindern auftreten k\u00f6nnen, sind weitaus geringer.<\/p>\n<p>Eine Serumkonzentration von Vitamin D3 von 500nmol\/l wird als m\u00f6glicherweise toxisch eingestuft, da es zu einigen lebensbedrohlichen Komplikationen kam, nachdem dieser Wert \u00fcberschritten wurde.<\/p>\n<h2 id=\"6\">Ist Vitamin D als Nahrungserg\u00e4nzungsmittel sinnvoll?<\/h2>\n<p>Der menschliche K\u00f6rper ben\u00f6tigt Sonnenlicht, um Vitamin D zu produzieren, daher ist es nachvollziehbar, dass der Mensch unter einem Vitamin-D-Mangel leidet, wenn das Sonnenlicht nicht da ist. Das ist meistens in den Herbst- und Wintermonaten der Fall. An diesen Tagen ist die Sonne kaum zu sehen und sollte sie doch einmal scheinen, reicht der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen f\u00fcr gew\u00f6hnlich nicht, um eine ausreichende Menge UV-B-Strahlung abzugeben, damit es f\u00fcr unseren K\u00f6rper gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Lampen, die k\u00fcnstliches UV-B-Licht produzieren, sind zwar im Handel erh\u00e4ltlich, doch meist mit einigen erheblichen Ausgaben verbunden, wenn man tats\u00e4chlich ein Produkt haben m\u00f6chte, dass auch die n\u00f6tige Wirkung erzielt.<\/p>\n<p>Daher sind Nahrungserg\u00e4nzungspr\u00e4parate mit Vitamin D eine sehr sinnvolle und erschwingliche Alternative, um seinen t\u00e4glichen Bedarf an Vitamin D zu decken.<\/p>\n<p>Narungserg\u00e4nzungsmittel sind wie der Name es bereits sagt lediglich ein Erg\u00e4nzung zu der normalen Ern\u00e4hrung und einer allgemeinen gesunden Lebensweise. Die Einnahme eines Nahrungserg\u00e4nzungsmittels sollte einen nicht dazu animieren seinen Tagesablauf oder Essverhalten zum negativen zu ver\u00e4ndern, da man alles ben\u00f6tigte bereits durch das Mittel erlangt hat.<\/p>\n<p>Die t\u00e4gliche Sonne auszunutzen, so sie da ist, sollte daher dennoch immer das Bestreben sein, denn Sonnenstrahlen tun mehr als nur bei der Vitamin-D-Synthese zu helfen, sie bereiten einem auch insgesamt ein wohliges, waches Gef\u00fchl.<\/p>\n<h2 id=\"7\">Worauf sollte man beim Kauf eines Vitamin D-Pr\u00e4parates achten?<\/h2>\n<p>Vitamin-D-Pr\u00e4parate sind eine sinnvolle Nahrungserg\u00e4nzung, damit sie jedoch auch wirklich effektiv sind, m\u00fcssen sie gewisse Qualit\u00e4tskriterien erf\u00fcllen. Besonders wichtig sind dabei hochwertige Substanzen.<\/p>\n<p>Am besten eignet sich Vitamin D3. Da dies f\u00fcr gew\u00f6hnlich aus Lebertran oder Fischfetten gewonnen wird, ist es nicht f\u00fcr Vegetarier oder Veganer geeignet. F\u00fcr diese gibt es spezielle Pr\u00e4parate, deren Vitaminursprung in Gem\u00fcse liegt.<\/p>\n<p>Auf hochwertige Substanzen zu achten bedeutet auch, einen Blick auf die weiteren Inhaltsstoffe des Pr\u00e4parates zu achten, falls diese vorhanden sind. Man sollte sich vorab ausf\u00fchrlich dar\u00fcber informieren, ob das Produkt sch\u00e4dliche Zusatzstoffe enth\u00e4lt. Auf Magnesiumstearat sollte dabei ein besonderes Augenmerk liegen. Dieses ist als Zusatzstoff unerw\u00fcnscht. Bei \u00d6len ist zu beachten, dass es sich tats\u00e4chlich um reines \u00d6l handelt, da ungereinigte \u00d6le inhaltliche Komponenten haben, die das Vitamin zersetzen und es damit unwirksam machen.<\/p>\n<p>Wenn man einen Blick auf die Inhaltsstoffe wirft, sollte man sich dabei gleich den Vitamingehalt des Pr\u00e4parates ansehen. Bestenfalls gibt das Produkt eine zertifizierte Auskunft \u00fcber den Vitamingehalt des Produkts. Man muss allerdings darauf achten, ob die angegebene Menge den Rohstoffen entspricht oder dem fertigen Produkt. Wie bei jedem anderen Verarbeitungsprozess geht auch bei Vitamin-D-Pr\u00e4paraten ein Teil der Inhaltsstoffe verloren.<\/p>\n<p>Viele Hersteller werben mittlerweile damit, dennoch sollte man sich entweder auf dem Produkt selber oder beim Hersteller direkt dar\u00fcber informieren, ob das Pr\u00e4parat gentechnikfrei ist.<\/p>\n<p>Herkunft und Verpackung spielen bei Medikamenten generell eine wichtige Rolle. Das gilt auch f\u00fcr Nahrungserg\u00e4nzungsmittel wie Vitaminpr\u00e4parate.<\/p>\n<p>Verpackungen sollten generell gut verschlie\u00dfbar sein, um das Pr\u00e4parat ad\u00e4quat vor Feuchtigkeit zu sch\u00fctzen. Dar\u00fcberhinaus sollte ein mechanischer Schaden durch die Verpackung verhindert werden. Sehr gut geeigent sind daf\u00fcr Glasbeh\u00e4lter, da sie besonders umweltfreundlich sind. Zu beachten ist dennoch, dass das Produkt an einem k\u00fchlen, dunklen Ort gelagert wird. Licht, W\u00e4rme und Feuchtigkeit sind h\u00e4ufig dazu in der Lage Pr\u00e4parate unwirksam zu machen.<\/p>\n<p>Europa und die USA eignen sich besonders als ausgewiesene Herkunftsl\u00e4nder, wenn es um die Qualit\u00e4t des Produktes geht, denn hier hat man f\u00fcr gew\u00f6hnlich eine gute Garantie f\u00fcr die Wirksamkeit und die Qualit\u00e4t der verwendeten Stoffe.<\/p>\n<p>Wenn es um die Gesundheit geht, spielt das Finanzielle zumeist eine nachrangigen Rolle, trotzdem sollte der Preis mit Bedacht betrachtet werden. Ein gutes Pr\u00e4parat definiert sich auch durch ein vern\u00fcnftiges Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis. Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe Preise sind kein Indikator f\u00fcr eine herausragende Qualit\u00e4t des Produkts.<\/p>\n<p>Das beste Verh\u00e4ltnis dazu erh\u00e4lt man, wenn man sich eingehend mit mehreren Pr\u00e4paraten besch\u00e4ftigt und viele Preise untereinander vergleicht. Dabei muss auch auf die Qualit\u00e4tsmerkmale Herkunft und Inhaltsstoffe geachtet werden. Wichtig ist, dass der Preis pro Gramm oder Kilo betrachtet wird und nicht der Gesamtpreis des Produkts, da diese je nach Produktgr\u00f6\u00dfe stark voneinander abweichen, was aber zum Beispiel bei Online-Anbietern schwierig zu erkennen ist.<\/p>\n<p>Vitamin D ist ein fettl\u00f6sliches Vitamin. Das spielt auch bei der Darreichungsform eine Rolle. Der K\u00f6rper nimmt das Vitamin D mit Fett besser an, daher dient Fett auch als idealer Transporteur des Pr\u00e4parates. \u00d6l oder fetthaltige Kapseln eignen sich daher besonders gut, um Vitamin D darin zu verarbeiten. Gew\u00f6hnliche Kapseln sind aber auch h\u00e4ufig zu finden und kein Anzeichen eines Qualit\u00e4tsmangels.<\/p>\n<p>Viele Vitamin-D-Pr\u00e4parate sind Kombinationspr\u00e4parate aus Vitamin D3 und Vitamin K2, denn dieses ist ebenfalls f\u00fcr den Knochenaufbau verantwortlich. Wenn man sich f\u00fcr ein Pr\u00e4parat mit Vitamin K2 entschlie\u00dft, ist auch hier auf die Qualit\u00e4t zu achten.<\/p>\n<p>Idealerweise handelt es sich um hundertprozentiges All-Trans MK 7. Au\u00dfer es wird mit Magnesium oder Calcium kombiniert, dann ist mikroverkapseltes K2 zu bevorzugen.<\/p>\n<p>Zu jeder Dosis Vitamin D3 sollte 100 bis 300\u00b5g Vitamin K2 eingenommen werden. Die D3-Dosis h\u00e4ngt jedoch ganz von den individuellen Bed\u00fcrfnissen des Patienten ab.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<aside id=\"column-right\" class=\"col-sm-3 hidden-xs\">\n<div>\n<div class=\"bonus xs-12\"><\/div>\n<\/div>\n<\/aside>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vitamin D &#8211; das Sonnenvitamin f\u00fcr starke Knochen Inhalt 1. Was sind Vitamine im Allgemeinen und Vitamin D im Besonderen? 2. Wozu ben\u00f6tigt der K\u00f6rper Vitamin D? 3. Woher bekommt unser K\u00f6rper Vitamin D? 4. Was geschieht bei einem Vitamin-D-Mangel? 5. Kann der K\u00f6rper auch zu viel Vitamin D bekommen? 6. 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